Wenn der Absagebrief kommt – was jetzt? - Atlas Academy
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Wenn der Absagebrief kommt – was jetzt?

Tipps für die Schule

Atlas Academy

Veröffentlicht am 31. Mai 2024

Seien wir ehrlich: Eine Absage ist bitter. Wirklich bitter. Sie trifft einen wie ein Schlag in den Magen. Nach unzähligen Stunden des Schreibens, Überarbeitens und Perfektionierens von Motivationsschreiben, nach all den Sorgen um Noten und Lehrerempfehlungen, scheint plötzlich alles umsonst gewesen zu sein. Eine Absage kann die Motivation, weiterzumachen und es erneut zu versuchen, erheblich erschüttern – besonders wenn es sich um die Traumhochschule handelte oder man fest mit einer Zusage gerechnet hat. Und doch ist dieser Moment kein Grund zur Resignation, sondern ein Anlass zum Handeln.
Was jetzt zu tun ist
Jetzt ist der richtige Moment, um zu fragen: Was brauche ich, um meine Ziele und Träume zu verwirklichen? Denken Sie über den Tellerrand hinaus – Sie werden überrascht sein, wie viele Wege es gibt, die Sie genau dorthin führen. Ehrenamtliches Engagement, eine Teilzeitstelle in einer Organisation, die Ihnen am Herzen liegt, kostenlose Online-Kurse an Universitäten wie Harvard, mehr Lesen oder Reisen: All das bringt Sie voran. Der entscheidende Punkt ist: Wer diese Erfahrungen sammelt und sich erneut bewirbt – ob an derselben oder einer anderen Hochschule – wird für Zulassungsausschüsse deutlich attraktiver. Denn genau das, was Sie auf dem Weg zum eigenen Erfolg vorantreibt, macht Sie auch für Universitäten interessant: Es zeigt Zielstrebigkeit, Antrieb und Durchhaltevermögen – Eigenschaften, die nur wenige wirklich unter Beweis stellen.Es wird immer deutlicher: Eine Absage bedeutet nicht das Ende. Ich selbst wurde von Oxford abgelehnt – nach dem Interview, nach Tagen intensiver Arbeit an meinem Personal Statement und trotz aller Nervosität davor. Und trotzdem hat mir das Studium an einer anderen Universität keine Tür verschlossen – im Gegenteil, ich fand schließlich meinen Weg zur Columbia University. Es ist keine Niederlage, ein Gap Year in Betracht zu ziehen oder sich an einer anderen Hochschule zu bewerben. Manchmal erweist sich genau dieser Umweg als der entscheidende Schritt zum eigenen Erfolg.Was ein Gap Year betrifft: Die Möglichkeiten, den Lebenslauf zu stärken, neue Fähigkeiten zu erwerben, die finanzielle Situation zu verbessern und persönlich zu wachsen, sind nahezu unbegrenzt. Ob Freiwilligendienst, soziales Engagement oder ein Praktikum in einem Bereich, der Sie begeistert – all das hat seinen eigenen Wert. Manchmal stellt sich danach sogar heraus, dass ein Studium nicht mehr die dringendste Priorität ist. Denn das Leben belohnt jene, die in schwierigen Zeiten Entschlossenheit zeigen.
Den langen Atem bewahren
Am Ende ist das Wichtigste: Zulassungsausschüsse bestehen aus Menschen. Sie sichten tausende von Bewerbungen und müssen weitreichende Entscheidungen auf Basis weniger Datenpunkte treffen – ein paar kurze Essays, standardisierte Tests. Das sagt wenig über eine Person als Ganzes aus, und auch Fehler sind dabei nicht ausgeschlossen. Also: Nicht verzagen – sondern daran arbeiten, auf die eigene Art und Weise erfolgreich zu sein.Das Atlas-Team begleitet Studierende vor und nach ihrer Bewerbungsphase – mit dem Ziel, das bestmögliche akademische und berufliche Profil, den überzeugendsten Lebenslauf und die stärkste persönliche Geschichte zu entwickeln.

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