Tipps für Empfehlungsschreiben - Atlas Academy
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Tipps für Empfehlungsschreiben

Bewerbung
Wie du deine Lehrkraft um ein Empfehlungsschreiben bittest – und ihr hilfst, ein überzeugendes Zeugnis zu verfassen.

Atlas Academy

Veröffentlicht am 16. August 2025

Empfehlungsschreiben spielen eine wichtige Rolle bei Bewerbungen für Bachelor- und Masterprogramme gleichermaßen. Je nach Zieluniversität werden Studierende in der Regel gebeten, ein bis zwei akademische Referenzpersonen zu benennen. Hier sind die wichtigsten Tipps, wie du diesen Prozess erfolgreich navigierst.
1. Die richtige Referenzperson wählen
Nahezu alle Bewerbungsrichtlinien betonen, dass die Wahl der Referenzperson mit großer Sorgfalt getroffen werden sollte. Eine Lehrkraft, die für dich ein Empfehlungsschreiben verfasst, muss dich gut kennen und in der Lage sein, eine fundierte und überzeugende Einschätzung deiner akademischen Fähigkeiten, Stärken und persönlichen Qualitäten zu geben. Idealerweise handelt es sich um eine Lehrkraft, die dich über einen längeren Zeitraum unterrichtet und bewertet hat – jemanden, der glaubwürdig über dein Potenzial für ein Hochschulstudium, deine Leidenschaft für das angestrebte Fach und relevante persönliche Eigenschaften sprechen kann. Es empfiehlt sich zudem, Lehrkräfte zu wählen, bei denen du einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen hast.Wenn du noch einige Jahre Zeit bis zur Bewerbung hast, kannst du bereits jetzt gezielt planen. Identifiziere zwei bis drei Lehrkräfte, bei denen du dir besonders viel Mühe geben möchtest: aktive Mitarbeit im Unterricht, freiwillige Zusatzaufgaben über den Pflichtstoff hinaus und eine engagierte Haltung hinterlassen Eindruck.In manchen Fällen kann auch eine Trainerin oder ein Trainer oder eine Aufsichtsperson aus einem Praktikum als Referenz dienen. Bei den meisten Bachelorbewerbungen sind jedoch akademische Referenzen vorzuziehen – es sei denn, du hast einen außergewöhnlichen sportlichen Hintergrund und arbeitest seit Jahren eng mit deiner Trainerin oder deinem Trainer zusammen.
2. Mindestens einen Monat im Voraus fragen
Referenzpersonen brauchen ausreichend Zeit, um ein wirklich starkes Empfehlungsschreiben zu verfassen. Fehlen Referenzen zum Bewerbungsschluss, wird die Bewerbung häufig automatisch als unvollständig gewertet. Aus diesem Grund empfehlen viele Universitäten, die Bewerbung mit dem Ausfüllen des Referenzabschnitts zu beginnen. Bei Atlas Academy raten wir Studierenden, Lehrkräften mindestens einen Monat Zeit zu geben – noch länger, wenn absehbar ist, dass viele Schülerinnen und Schüler dieselbe Lehrkraft anfragen werden oder diese in der Zeit vor dem Bewerbungsschluss besonders ausgelastet ist.
3. Persönliches Gespräch führen – Motivation und Ziele erläutern
Vereinbare ein persönliches Gespräch mit deiner Referenzperson, in dem du deine Studienwahl und Zieluniversitäten erläuterst. Das hilft ihr, die Tragweite deiner Bewerbung besser zu verstehen, und liefert wertvolle Anhaltspunkte für das Schreiben. Es empfiehlt sich außerdem, einen Lebenslauf oder ein Tätigkeitsprofil vorzubereiten und zu teilen. Dieser sollte nicht nur schulische Leistungen, sondern auch außerschulische Aktivitäten, Engagements und Interessen umfassen. Bedenke: Eine Lehrkraft betreut oft Dutzende, wenn nicht Hunderte von Schülerinnen und Schülern – sie wird sich vielleicht nicht an jedes deiner Projekte erinnern. Du weißt selbst am besten, wann du besonders geglänzt hast. Erinnere die Lehrkraft taktvoll an diese Momente.
4. Nachfassen – höflich und rechtzeitig
Wenn du merkst, dass der Abgabetermin näher rückt und das Empfehlungsschreiben noch nicht eingereicht wurde, zögere nicht, die Lehrkraft höflich daran zu erinnern. In manchen Fällen gibt das Erinnerungsschreiben sogar Anlass zu einem weiteren kurzen Gespräch, das dem Schreiben zusätzliche Tiefe verleiht – und am Ende zu einem besseren Ergebnis führt.

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